Tag 17

Der Wind hat die anderen immer wieder aus ihrem Schlaf gerissen. Ich hingegen schlief wie ein Stein. Der ganze Staub von außen wird immer wieder vom Wind ins Zelt getragen. Alles, einfach alles ist staubig. Das Gesicht, der Mund, die Haare, der Schlafsack, die Rucksäcke usw. Spät standen wir auf. Wir mussten von dem langen Aufstieg erst einmal entspannen bevor wir ins Refugio gingen zum Essen machen. Ich traf zufällig den Schweizer Maik wieder, der schon direkt neben uns in Los Arenales campte und hier wieder neben uns steht. Er war auch just gestern angekommen. Die Aussicht und die Berge bei Tage sind überwältigend.

Nach dem Frühstück machten wir eine kleine Wanderung am Bergsee vorbei um die andere Talseite zu erkunden da es dort wohl noch einen weiteren, nich überfüllten Campingplatz gäbe. Die Natur und die Aussicht ist atemberaubend schön. Viele verschiedene Pflanzen und Blumen säumen den Weg. Auf dem Pass blieben Enno und ich zurück und bewunderten die vielen Pfeiler wovon wir sicherlich einige morgen machen werden. Die Anderen erkundeten derweil das Lager weiter Talwärts. Als sie zurückkamen war es ziemlich spät und wir entschieden uns dazu uns zu Teilen, Jenny und Jonas würden auf Grund der Windlautstärke schon ins neue Lager ziehen und Enno und ich morgen. So verbrachten wir auf Grund von Platzmangel im Refugio den Abend bei staubigen Windböen kochend
draußen ehe wir im Refugio aßen und uns danach in unsere Daunen kuschelten.